DEPA

Einsatz von Filtertürmen zur Schweißrauch-Absaugung bei der Bearbeitung hochfester Stähle

Hersteller von Kranauslegern setzt auf energieeffiziente Absauglösung – Die DEPA Gesellschaft für Kranauslegerbauteile mbH mit Sitz in Leverkusen ist ein Stahlbauunternehmen mit etwa 150 Mitarbeitern, das auf die Fertigung von Kranauslegern spezialisiert ist. Die Firma produziert Bauteile aus hochfesten Feinkornbaustählen für den Mobilkran­sektor und artverwandte Bereiche. Pro Jahr stellt DEPA ca. 300 Kranausleger mit Nutzlasten zwischen 100 und über tausend Tonnen her, dazu gehört u.a. auch der weltgrößte Autokran mit einer Nutzlast von bis zu 1.200 Tonnen.

Aus Leverkusen in die Welt

Auf 15.000m² Fertigungsfläche stellt ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter konstruktiv und fertigungstechnisch an­spruchs­volle Produkte her. Bei Bedarf fertigt DEPA auch kundenspezifische und maschinelle Fertigungseinrichtungen. Den hochwertigen Bauteilen entsprechend verfügt DEPA über die Hersteller­qualifi­kation nach EN 1090-2 und DIN EN ISO 3834-2, sowie ein zertifiziertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001: 2008 und des Germanischen Lloyd- Schweißens von maschinenbaulichen Konstruktionen und Kranbauteilen.

Abb. links: Weltweit größter Autoteleskopkran LTM 11200-9.1

Modernste Schweißgeräte und bewährte Verfahren

Die Stähle, die im Unternehmen verarbeitet werden, gehören zu den härtesten noch schweißbaren Stählen. Björn Gerhardt, Betriebsleiter für Produktion und Technik, erklärt dazu: „Wir setzen hier modernste Schweißgeräte an Robotern mit Lasersensorik ein, um dieses bewährte Verfahren mit maximaler Effizienz und Präzision zu nutzen. [...] Aber auch Unterpulver- und WIG-Schweißen werden bei uns durchgeführt.“

Abb. rechts: Fertigungshalle bei DEPA

NOVUS AIRTOWER

Etwas gegen die schlechte Luft tun

Schweißen erzeugt Schweißrauch, und Schweißrauch hat negativen Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Fertigungs- und Produktqualität. In einer relativ kleinen Halle wurde die Luft − aufgrund der Auslastung − schnell sichtbar schlecht. Schon das Betreten der Halle wurde als unangenehm empfunden, erst recht das Arbeiten. Die damaligen Grenzwerte wurden zwar eingehalten, „aber wir wollten unseren Mitarbeitern die ‚dicke Suppe‘ nicht zumuten“, sagt Björn Gerhardt. Ergo beschäftigte man sich schon vor sechs Jahren mit dem Thema Luftreinhaltung bzw. Einsatz von Absauganlagen. 

Filtertürme als energieeffizienteste Absauglösung

Mehrere Lösungsvarianten wurden entworfen und geprüft, um saubere Luft mit wenig Energieaufwand zu erhalten. Weitere bedeutende Auswahlkriterien waren der Installationsaufwand sowie die bessere Luftverteilung in den Hallen, um zusätzlich Heizenergie zu sparen. Natürlich musste jede Lösung für die größtmögliche Erfassung von Schweißrauchen geeignet sein.

Airtower als zentrales Element

Novus bekam schließlich den Zuschlag, weil das komplette Lösungskonzept mit dem NOVUS Airtower als zentrales Element überzeugte. Björn Gerhardt: „Novus hat es durch eine geschickte Luftführung geschafft, mit nur einem Lüftungsturm in einen 70m langen Abschnitt das Schichtlüftungsprinzip umzusetzen. Für saubere Luft im Arbeitsbereich war nun gesorgt.“ 

Saubere Luft, wenig Energieaufwand

Im Rahmen des Luftreinigungskonzepts wurde ein Filterturm mit Tunnelventilatoren kombiniert. Das war notwendig, weil DEPA große Arbeitsplätze und lange Hallen hat. Prinzipiell hätte die Reinigungsleistung der Absaug- und Filteranlage für alle Arbeitsplätze gereicht, aber die Distanzen sind zu groß, um die Luft nur mit den Türmen zu erfassen. Die energieeffizienten Tunnelventilatoren bewegen dabei nur die Raumluft. Diese Kombination stellte sich als Optimum an effizientem Energieeinsatz heraus.

Weitere Kriterien, die den Ausschlag für den NOVUS Airtower gaben, waren der einfache Installationsaufwand und die Unterstützung der Hallenheizung durch die Luftführung. Darüber hinaus reagierte Novus flexibel auf alle Wünsche, sodass die optimalen Lösungen für alle Anforderungen gefunden werden konnte. Etwa sechs Jahre später konnte DEPA mit diesen Erfahrungen auf die neuen, strengeren Vorschriften der TRGS 900 schnell reagieren. Ein weiteres Auswahlverfahren war nicht mehr notwendig. Zwei weitere Filtertürme wurden mit dem gleichen Konzept in anderen Fertigungsbereichen eingesetzt.

Die NOVUS Airtower werden aktuell nach Bedarf betrieben. Sie werden zeitgesteuert eingeschaltet, und durch die Integration in die DEPA-Haussteuerung kann die Leistung per Smartphone oder vom PC dem Bedarf angepasst werden.

  • BJÖRN GERHARDT, Betriebsleiter für Produktion und Technik

    „Novus hat es durch eine geschickte Luftführung geschafft, mit nur einem Lüftungsturm in einen 70m langen Abschnitt das Schichtlüftungsprinzip umzusetzen. Für saubere Luft im Arbeitsbereich war nun gesorgt.“

  • BJÖRN GERHARDT, Betriebsleiter für Produktion und Technik

    „Die NOVUS Airtower sind zwischenzeitlich noch effizienter geworden. Einige unserer Wünsche aus dem ersten Projekt sind mit den neuen Türmen umgesetzt worden“

  • BJÖRN GERHARDT, Betriebsleiter für Produktion und Technik

    „Der Reinigungseffekt der Türme ist wenige Minuten nach dem Einschalten sichtbar. Die Verschmutzung der Umgebung wird reduziert, weil sich weniger Staub in der Halle verteilen kann. Sogar der für Stahlbau typische Geruch von Schleifstaub und Schweißrauch ist verschwunden.“

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Mehr Informationen über den NOVUS Filterturm

Alles Wissenswerte zum NOVUS Airtower finden Sie auf der entsprechenden Unterseite oder der AIRTOWER Broschüre. Außerdem bieten wir allen Interessenten an unserem NOVUS Airtower die Möglichkeit unsere Anlage unverbindlich für bis zu 4 Wochen auszuleihen und unter Realbedingungen zu testen
 

AIRTOWER BROSCHÜRE 

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